Here's to the nights.

Verse 1
Carpet burns on our elbows,
Velvet Underground on slow.
We wrote secrets in the margins
Of records only we would know.
Wine-stained laughter, Dylan's drawl,
Ashtrays crowded, shadows tall.
We swore the world was ours to write
By candlelight.

Chorus
Here's to the nights we thought would never fade,
To every needle drop, each mixtape serenade.
To every broken string, each song we swore was true,
Here's to the version of me I was with you.

Verse 2
The Clash screamed revolution,
Elliott whispered pain.
We swore that art would save us,
That nothing felt the same.
Cheap red wine and restless dreams,
Plans dissolving at the seams.
Each riff a sign we thought was sent
For our ascent.

Chorus
Here's to the nights we thought would never fade,
To every needle drop, each mixtape serenade.
To every broken string, each song we swore was true,
Here's to the version of me I was with you.

Verse 3
We strummed away the silence,
Light flickered in your eyes.
Pearl Jam played like the prophets,
While dawn erased the night.
We crowned ourselves with fleeting fame,
Believed the world would know our names.
Our kingdom built on melodies
And worn-out sleeves.

Chorus
Here's to the nights we thought would never fade,
To every needle drop, each mixtape serenade.
To every broken string, each song we swore was true,
Here's to the version of me I was with you.

Bridge
Now those covers fade with time,
But I still feel their midnight glow.
That kid who carved his heart in rhyme
Can't let those embers go.
We held the fire in trembling hands,
Believed the songs would understand -
I'd trade the years for just one night like that.

Chorus
Here's to the nights we thought would never fade,
To every needle drop, each mixtape serenade.
To every broken string, each song we swore was true,
Here's to the version of me I was with you.



Grobe Übersetzung

Auf die Nächte.
Strophe 1
Teppichverbrennungen an den Ellbogen,
Velvet Underground, langsam abgespielt.
Wir schrieben Geheimnisse an die Ränder
von Platten, die nur wir kannten.
Weingetränktes Lachen, Dylans gedehnte Stimme,
übervolle Aschenbecher, lange Schatten.
Wir schworen, die Welt läge in unserer Hand –
im Kerzenschein.

Refrain
Auf die Nächte, von denen wir dachten, sie würden nie vergehen,
auf das Aufsetzen der Nadel, auf jede Mixtape-Serenade.
auf jede gerissene Saite, auf jedes Lied, das für uns die Wahrheit war,
auf das Ich, das ich an deiner Seite war.

Strophe 2
The Clash schrien nach Revolution,
Elliott flüsterte vom Schmerz.
Wir schworen, die Kunst würde uns retten,
dass nichts mehr so ​​war wie zuvor.
Billiger Rotwein und unruhige Träume,
Pläne, die aus den Fugen gerieten.
Jedes Riff ein Zeichen, von dem wir glaubten,
es ebne uns den Weg nach oben.

Refrain
Auf die Nächte, von denen wir dachten, sie würden nie vergehen,
auf das Aufsetzen der Nadel, auf jede Mixtape-Serenade.
auf jede gerissene Saite, auf jedes Lied, das für uns die Wahrheit war,
auf das Ich, das ich an deiner Seite war.

Strophe 3
Wir spielten gegen die Stille an,
ein Licht flackerte in deinen Augen.
Pearl Jam klangen wie Propheten,
während die Morgendämmerung die Nacht vertrieb.
Wir krönten uns mit flüchtigem Ruhm,
glaubten, die Welt würde unsere Namen kennen.
Unser Königreich, erbaut auf Melodien
und abgenutzten Plattencovern.

Refrain
Auf die Nächte, von denen wir dachten, sie würden nie vergehen,
auf das Aufsetzen der Nadel, auf jede Mixtape-Serenade.
auf jede gerissene Saite, auf jedes Lied, das für uns die Wahrheit war,
auf das Ich, das ich an deiner Seite war.

Bridge
Nun verblassen diese Cover mit der Zeit,
doch ich spüre noch immer ihr nächtliches Glühen.
Der Junge, der sein Herz in Reime fasste,
kann diese Glut nicht loslassen.
Wir hielten das Feuer in zitternden Händen,
glaubten, die Lieder würden uns verstehen –
Ich würde die Jahre gegen eine einzige solche Nacht tauschen.

Refrain
Auf die Nächte, von denen wir dachten, sie würden nie vergehen,
auf das Aufsetzen der Nadel, auf jede Mixtape-Serenade.
auf jede gerissene Saite, auf jedes Lied, das für uns die Wahrheit war,
auf das Ich, das ich an deiner Seite war.



Anmerkungen
Was gibt es großartig anzumerken, außer: Ich habe nie etwas auf Plattencover geschrieben und mit Elliott ist natürlich Elliott Smith gemeint, der viel zu früh von uns ging.

Between the lines of God.

Verse 1
I learned that every kingdom falls,
but nothing sacred disappears.
It only changes names and languages,
survives a thousand years.

A compass carved in marble dust,
a serpent swallowing the sun.
They told me these were fairy tales -
I knew they all were one.

Pre-Chorus
Seven stars... Twelve gates...
Thirty-three forgotten steps.
Every number keeps a promise,
every promise hides a debt.

Chorus
When the symbols started breathing,
I forgot what truth had been.
Every answer split in two,
every lock invited me in.
Now every church is just a library,
every skyline draws a rune.
I stopped searching for the meaning...
The meaning started searching for me.

Verse 2
The Templars hid behind their crosses,
alchemists behind their flame.
Hermes wrote in borrowed voices,
history forgot his name.

The Tree of Life reached through the centuries,
its branches touching every creed.
Maybe God prefers equations
over everything we read.

Pre-Chorus
Phi inside the sunflower,
Mercury inside the sky.
Nothing whispers quite as loudly
as the things we classify.

Chorus
When the symbols started breathing,
every shadow learned my name.
Nothing looked like coincidence -
everything became the same.

Now every stranger wears a cipher,
every dream contains a key.
I kept chasing hidden orders
until they started chasing me.

Bridge
Emerald words on broken tablets.
Latin prayers beneath the sea.
Every myth another fingerprint.
Every saint another key.
If the truth was never hidden,
only scattered...
Would I know it if I found it
or would I only find myself?

Final Chorus
When the symbols started breathing,
the walls began to rearrange.
Every ending was a doorway.
Every answer made me change.
If the universe is speaking,
it will never shout my name.
It writes in circles, draws in silence,
lets the faithful play its game.

So I'll follow every breadcrumb,
every cipher, every sign
until I find the hand
that wrote the first design.



Grobe Übersetzung

Zwischen den Zeilen Gottes
Strophe 1
Ich lernte, dass jedes Königreich untergeht,
doch nichts Heiliges verschwindet.
Es ändert nur Namen und Sprache,
überdauert tausend Jahre.

Ein Kompass aus Marmorstaub,
eine Schlange, die die Sonne verschlingt.
Man sagte mir, das seien Märchen –
ich wusste, sie waren alle eins.

Pre-Chorus
Sieben Sterne... Zwölf Tore...
Dreiunddreißig vergessene Stufen.
Jede Zahl hält ein Versprechen,
jedes Versprechen birgt eine Schuld.

Refrain
Als die Symbole zu atmen begannen,
vergaß ich, was Wahrheit einst war.
Jede Antwort spaltete sich,
jedes Schloss lud mich ein.
Nun ist jede Kirche nur noch eine Bibliothek,
jede Skyline zeichnet eine Rune.
Ich hörte auf, nach dem Sinn zu suchen...
Der Sinn begann, nach mir zu suchen.

Strophe 2
Die Tempelritter verbargen sich hinter ihren Kreuzen,
Alchemisten hinter ihrer Flamme.
Hermes schrieb mit geliehenen Stimmen,
die Geschichte vergaß seinen Namen.

Der Baum des Lebens reichte durch die Jahrhunderte,
seine Zweige berührten jeden Glauben.
Vielleicht zieht Gott Gleichungen vor
gegenüber allem, was wir lesen.

Pre-Chorus
Phi in der Sonnenblume,
Merkur am Himmel.
Nichts flüstert so laut
wie die Dinge, die wir kategorisieren.

Refrain
Als die Symbole zu atmen begannen,
lernte jeder Schatten meinen Namen.
Nichts wirkte wie Zufall –
alles wurde eins.

Nun trägt jeder Fremde eine Chiffre,
jeder Traum birgt einen Schlüssel.
Ich jagte verborgenen Ordnungen nach,
bis sie begannen, mich zu jagen.

Bridge
Smaragdene Worte auf zerbrochenen Tafeln.
Lateinische Gebete unter dem Meer.
Jeder Mythos ein weiterer Fingerabdruck.
Jeder Heilige ein weiterer Schlüssel.
Wenn die Wahrheit niemals verborgen war,
sondern nur verstreut...
würde ich sie erkennen, wenn ich sie fände,
oder würde ich nur mich selbst finden?

Finaler Refrain
Als die Symbole zu atmen begannen,
begannen die Wände, sich neu zu ordnen.
Jedes Ende war ein Tor.
Jede Antwort ließ mich mich wandeln.
Wenn das Universum spricht,
wird es niemals meinen Namen rufen.
Es schreibt in Kreisen, zeichnet in Stille,
lässt die Gläubigen sein Spiel spielen.

So folge ich jeder Brotkrume,
jeder Chiffre, jedem Zeichen,
bis ich die Hand finde,
die den ersten Entwurf schrieb.



Anmerkungen
Seitdem es den Menschen gibt, strebt er nach Erkenntnis. Mythologie, Spiritualität und Wahrheitssuche waren stets Motivation menschlichen Handelns und Denken.
Der Text beginnt als Erkenntnis und endet als Obsession. Je mehr man entdeckt, desto mehr entdeckt man, was man noch nicht entdeckt hat. Doch vielleicht gibt es kein großes Geheimnis, das jemand irgendwo versteckt hat. Vielleicht liegt die Wahrheit offen vor uns, in tausend Fragmenten. In Mythen, Religionen, Kunst, Natur, Mathematik, Geschichte, in Symbolen und Träumen.
Wo endet die Welt und wo beginnt unsere Interpretation der Welt? Wenn ich überall mein eigenes Muster erkenne, habe ich dann das Universum verstanden? Oder habe ich lediglich mich selbst in alles hineingelesen?

Der Erzähler verliert sich in Symbolen und Zahlen, denen er eine Bedeutung beimisst und verliert sich immer mehr in dem, was er findet. Ein Rabbit Hole, in das er gesprungen ist, aus dem er sich nicht befreien kann oder will.

Der Text hat eine klare Entwicklung, das macht ihn dramaturgisch sauber. Obwohl ich sehr viele Motive nutzen, gehören sie alle demselben semantischen Feld an. Doch: Sind diese Dinge tatsächlich Fragmente einer göttlichen Sprache oder ist der Mensch einfach ein Wesen, das es nicht erträgt, wenn die Welt keine übergeordnete Bedeutung besitzt?

Gerade dieser Text ist ein Paradebeispiel dafür, dass Englisch anders funktioniert als Deutsch. Vielen Zeilen - begonnen beim Titel - kann man mehr als eine Bedeutung zusprechen: Klar, "Zwischen den Zeilen lesen", doch sind lines viel mehr: Zeilen eines Textes, Linien einer Zeichnung oder in der Architektur, mathematische Linien, sowohl Grenzen als auch Verbindungen.

Man muss "God" hier nicht zwingend als den christlichen Gott lesen. Es könnte eine Metapher sein auf: Gott als tatsächlichen Schöpfer - das Universum als intelligentes Prinzip - eine universelle Ordnung - die mathematische Struktur der Realität - was auch immer man interpretieren mag.

Lieblingszeile: "(...) until I find the hand, that wrote the first design."

Wait for the Punchline!

Verse 1
Woke up in a borrowed room,
Static hums another tune.
Shadows dance on plaster walls,
Telling stories no one recalls.
My throat tastes like old regret,
Scraped knees from dreams I'll forget.
Wrote your name in ash and wine.
Time forgives. I'm not fine.

Chorus
Survival never goes out of style -
We wear the wounds like something vile.
Laugh through blood and cracked-up teeth,
Build our hope beneath the grief.
I'm still here.
That's the punchline, Dear.


Verse 2
Coffee burns and daylight stings,
Counting scars like old tree rings.
Every "fuck it" was a prayer
To be broken, but still there.
You left notes inside my coat,
Spelled in smudges, half a quote.
I kept them all like sacred text -
Love in lowercase and hexed.

Chorus
Survival never goes out of style -
We fake it with a crooked smile.
Raise a toast to all that's gone,
To all the nights we bled 'til dawn.
I'm still here.
That's the punchline, Dear.


Bridge
And I don't need a happy end,
Just someone who won't pretend
That this isn't war,
That we weren't born
To bruise and mend,
To break and bend.

Final Chorus
Survival never goes out of style -
Scream it loud and stay awhile.
If breathing hurts, then breathe in spite,
We're like a flicker in the night.
We're still here.
And that's the fucking punchline, Dear!


Outro
Static fades, but not the ache.
You can't rewind a clean heartbreak.
Still, I walk another mile -
Survival never goes out of style.



Grobe Übersetzung

Warte auf die Pointe!
Strophe 1
Bin in einem fremden Zimmer aufgewacht,
das Rauschen summt eine neue Melodie.
Schatten tanzen an verputzten Wänden,
erzählen Geschichten, an die sich niemand erinnert.
Mein Hals schmeckt nach altem Bedauern,
aufgeschürfte Knie von Träumen, die ich vergessen werde.
Habe deinen Namen in Asche und Wein geschrieben.
Die Zeit vergibt. Mir geht es nicht gut.

Refrain
Überleben kommt nie aus der Mode –
wir tragen die Wunden wie etwas Abscheuliches.
Lachen durch Blut und zerschlagene Zähne,
bauen unsere Hoffnung auf dem Schmerz auf.
Ich bin noch da.
Das ist die Pointe, Liebling.

Strophe 2
Kaffee brennt und das Tageslicht sticht,
ich zähle Narben wie die Jahresringe eines Baumes.
Jedes „Scheiß drauf“ war ein Gebet,
zerbrochen zu sein, aber dennoch da.
Du hast Zettel in meinem Mantel hinterlassen,
verschwommene Schrift, ein halbes Zitat.
Ich bewahrte sie alle wie heilige Texte auf.
Liebe in Kleinbuchstaben, verhext.

Refrain
Überleben kommt nie aus der Mode –
wir spielen es mit einem schiefen Lächeln vor.
Stoßen an auf all das, was vergangen ist,
auf all die Nächte, in denen wir bis zum Morgengrauen bluteten.
Ich bin noch da.
Das ist die Pointe, Liebling.

Bridge
Und ich brauche kein Happy End,
nur jemanden, der nicht so tut,
als wäre das hier kein Krieg,
als wären wir nicht geboren,
um Wunden zu schlagen und zu heilen,
um zu zerbrechen und uns zu verbiegen.

Letzter Refrain
Überleben kommt nie aus der Mode –
schrei es laut heraus und bleib noch ein Weilchen.
Wenn Atmen wehtut, dann atme trotzdem weiter;
wir sind wie ein Flackern in der Nacht.
Wir sind noch da.
Und genau das ist die verdammte Pointe, Liebling!

Outro
Das Rauschen verblasst, doch der Schmerz bleibt.
Man kann ein echtes gebrochenes Herz nicht zurückspulen.
Dennoch gehe ich noch eine Meile –
Überleben kommt nie aus der Mode.



Anmerkungen
Okay, okay, sprechen wir zuerst über den Elefanten im Raum: Falls jemand sagt, der Text erinnere an Jawbreaker, dann sage ich 1. "Stimmt" und 2. "Danke!" Der Arbeitstitel für diesen Text war "If you see Blake, tell him I didn't mean to copy him (okay, I did, but it's a sincere tribute)" - man beachte das Bild unten.
Der Text war massiv von dieser Band beeinflusst, von der Melancholie und gleichzeitig vom bitteren Optimismus. Die Zeile "Survival never goes out of style" stammt aus dem Song "Save your generation".
Die Doppelbedeutung der Zeile "If breathing hurts, then breathe in spite" ("...dann atme trotzdem / dann atme voll Trotz") zeigt, warum Texte auf englisch erheblich besser funktionieren als auf deutsch. Ist übrigens meine Lieblingszeile im Text.



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(Klicken um das Bild in voller Auflösung zu sehen)

Mal ordentlich feucht durchwischen.

»Ich bin ganz sicher schon mal hier gewesen,
doch ich weiß nicht mehr, wann.
Es muss die Zeit gewesen sein,
in der alles begann.«

(Tocotronic, "Ich bin ganz sicher schon mal hiergewesen")

Vor mehr als 20 Jahren habe ich auf dieser Plattform meinen ersten Blog angelegt, zu gewissen Zeiten habe ich hier bis zu acht oder neun verschiedene Blogs geführt, alle unter anderem Namen.
Dieser hier, yousaidforever., war der späteste. Ich erstellte ihn 2013, um hier über meine Musikprojekte zu schreiben, einzelne Songs zu verlinken und am Ende sogar meine "Dear You"-EP.

Viel Zeit ist seitdem ins Land gezogen. Twoday ging Pleite, ging in Antville über, wurde dann aber irgendwie gerettet und ist jetzt immer noch (soll heißen: wieder) da.

Ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit, all die Texte Stück für Stück zu veröffentlichen, die ich in all den Jahren schrieb, vom gelungenen Stück zum bizarren Trash - und diese Plattform scheint mir dafür am geeignetsten. Keine Community mehr wie damals, eher eine Geisterstadt mit einer handvoll Autoren und wenig Lesern. Es geht mir nicht um Applaus, sondern um die Möglichkeit, die Links zu meinen Texten anderen zuzusenden.

Natürlich musste ordentlich feucht durchgewischt werden: Ich habe alle alten Beiträge offline gesetzt und werde diesen Ort nun als entsprechenden Playground nutzen. Leider ist der Blog nicht wirklich für mobile devices optimiert: Der Header sieht auf PCs zuckersüß aus, ist auf Handys leider sehr schwer zu lesen. Auch der fixierte Hintergrund funktioniert auf mobilen Endgeräten nicht wirklich. Vielleicht kümmere ich mich noch darum. Vielleicht auch nicht.

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